Heute planen wir, uns die Felsen mal genauer anzuschauen. Mit dem Mietwagen fahren wir zuerst zu den Olgas. Die Straße führt nicht sehr nah an die Felsen ran, aber aus dem Auto können wir die beindruckenden Felsen gut sehen. Diese Felsen sehen komplett anders aus als Ayers Rock und die Form kann man gut mit den Namen in Verbindung bringen. Wir laufen zu einem Aussichtspunkt und bestaunen von der Plattform aus die Berge. Trotz der Trockenheit der Wüste wachsen hier noch die schönsten Blumen mit farbenfrohen Blüten. Der Sand ist rostrot und leuchtet richtig in der Sonne. Die Außentemperatur ist mit über dreißig Grad schon unerträglich und wir flüchten ins gekühlte Auto. Wir fahren weiter zum Ayers Rock und halten an dem Punkt wo man auf den Felsen aufsteigen kann. Einige wenige junge Kerle wagen bei den hohen Temperaturen den Aufstieg. Tafeln warnen jedoch vor dem Aufstieg und die Ureinwohner wollen auch nicht, dass jemand auf Ihren heiligen Berg steigt. Sie haben deshalb erreicht, dass Aufstiege ab Oktober 2019 verboten werden. Die Straße führt nah am Felsen rundherum und wir bestaunen nach jeder Kurve die sich ändernden Perspektiven. Ein Schild weißt auf eine Wasserquelle hin. Wir laufen einen Kilometer zur Quelle und haben den Felsen ganz nah vor uns. Die Hitze schlaucht uns und wir machen uns bald wieder zurück auf den Weg in das gut klimatisierte Hotel. Insgesamt ist Ayers Rock ein sehr touristischer Ort und die einzige Firma, die die Hotels in der Anlage und den Flugplatz betreibt, hat ein absolutes Monopol. Das merkt man an den Preisen und der nicht vorhandenen Freundlichkeit. Aber einen Ausflug ist Ayers Rock trotzdem wert.
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